- Eine Endoprothese kann das natürliche Gelenk nicht voll ersetzen!
- Bewegungsabläufe mit Kraftspitzen, plötzlich einwirkende oder auch maximale Belastungen sowie drehbewegungen in der Hüfte sind zu vermeiden. Das operierte Bein sollte im täglichen Leben möglichst gleichmäßig belastet werden.
- Beim sitzen sollten die Kniegelenke nicht höher stehen als die Hüften. Kein Überschlagen der Beine.
- Bei veränderten äußeren Gegebenheiten mit erhöter Sturzgefahr - z.b. nasser Boden, Schnee- oder Eisglätte usw. - ist besondere Vorsicht geboten!
- Das künstliche Gelenk muss stehts vor der gefürchteten Komplikation einer eitrigen Entzündung geschützt werden! Daher ist es bei bestimmten z.b. zahnärztlichen oder urologischen Behandlungen immer ein besonderer Antibiotikaschutz erforderlich.
- Auch wenn subjektiv keine wesentlichen Beschwerden bestehen, sollte das künstliche Gelenk regelmäßig in jährlchen Abständen ärztlicherseits kontrolliert werden. Bei unklaren, insbesondere zunehmenden Schmerzen im Bereich der Endoprothese muß grundsätzlich unverzüglich der betreuende Facharzt konsultiert werden.
- Es sollte immer ein Prothesenpass oder ein ähnliches Dokument, ebenso wie ein Unfallausweis bei sich getragen werden (besonders auf Flugreisen, hier auch wegen der Sicherheitskontrollen an den Flughäfen).
- Und bedenken Sie: "Wer rastet der Rostet" und "Bewegen ist das Leben". Also bleiben Sie auch nach der Reha aktiv (insbesondere hüftgelenksstabilisierende Muskulatur)....
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