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CT:

Computer-Tomographie;
Röntgendiagnostisches, computergestütztes bildgebendes Verfahren. Mittels einer Röntgenröhre und eines speziellen Blendensystems wird ein schmaler Fächerstrahl erzeugt, der innerhalb der durchstrahlten Körperschicht des Patienten in Abhängigkeit von den vorhandenen Strukturen verschieden stark geschwächt wird.

Mittels eines mit einer Vielzahl von Detektoren bestückten Detektorkranzes wird diese abgeschwächte Röntgenstrahlung als Signal empfangen, elektronisch aufbereitet und einem Rechner zugeführt. Während der Signalakquisition dreht sich das System aus Röhre und Detektoren gemeinsam um die Mitte des kreisförmigen Messfeldes.
Auf diese Weise werden viele verschiedene Projektionen  derselben Schicht erzeugt und im Rechner zu einem Bild verarbeitet, das die Verteilung der Schwächungswerte  in der durchstrahlten Körperschicht darstellt.

Die Schwächungswerte werden als Hounsfeld-Einheiten (HE) angegeben, sind auf Wasser bezogen (0 HE) und sollten in Form einer Grautonskala jedem Bild beigeordnet sein. Die Dichtewerte erlauben in  gewissen Grenzen eine Gewebeerkennung (Luft: -1000 HE, Blut: 20-30 HE, Knochen: bis 500 HE).
Beim Vergleich mit den üblichen Röntgenbildern weisen CT-Bilder eine wesentlich höhere Kontrast- jedoch geringere Struktur- und Formauflösung auf.
Die CT dient insbesondere zum Nachweis umschriebener und diffuser morphologischer Veränderungen (z.B. Tumore, Metastasen, Abszesse etc.) in Ergänzung zur Ultraschalldiagnostik, Szintigraphie, konventionellen Röntgendiagnostik und Kernspintomographie

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