Neben der gesamten Rückenschule und diversen Übungen, die es heutzutage gibt zu Kräftigung der Rumpf- und Beinmuskulatur, sollte man den Alltag nicht vergessen.
Wenn Sie Ihre Übungen zu Hause machen, oder zu Therapie gehen, dauert es vielleicht halbe bis ganze Stunde in der Sie sich konzentrieren, auf Ihre Fehler achten, den Anweisungen vom Therapeuten verfolgen usw.
Was machen Sie die restliche Zeit, die 22-23 Stunden am Tag? Der Tag kann lang werden. Erst arbeiten, dann schnell mal einkaufen, dann noch Haushalt und irgendwann schlafen gehen.
Die Zeit des Schlafens fällt meistens viel zu kurz und damit die Entspannungsphase für den Rücken viel zu knapp. Deshalb sollte man schauen wie man im Alltag die Wirbelsäule von dem Stress am besten entlasten und das Gelernte umsetzen kann. Ich habe in meiner Karriere schon öfters erlebt, dass der Patient in der Therapie richtig konzentriert arbeitet und versteht auch die Zusammenhänge und den Grund für dieses Verhalten.
Kaum ist die Stunde um, er möchte beim Aufräumen helfen, wie z.B. Matten heben, Hocker, Pezzibälle wegräumen usw., er fühlt sich unbeobachtet und fällt in seine typische, alte, falsche und gewohnte Haltung ein.
Es ist wirklich ein Paradebeispiel und die Erklärung vom Patienten ist, dass es so schneller geht. Wir, Physiotherapeuten, können Ihnen nur Tipps und Ratschläge für das tägliche Verhalten, sei es Verhalten am Arbeitsplatz, beim Bücken, Heben, Tragen, Bügeln, usw. geben, was Sie daraus machen ist Ihnen überlassen.
Hier einige Beispiele für das Rückengerechte Verhalten im Alltag.
